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Sektion Modell Romantik: Stipendien zu vergeben!

MozartLabor Erlenmeyerkolben kleiner (c) Q

Musikwissenschafts-Stipendiaten gesucht!

8. bis 11. Juni 2019 MozartLabor
im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg

Das interdisziplinäre MozartLabor ist zentraler Bestandteil und Brennpunkt des Mozartfestes Würzburg. Renommierte Experten; Musiker, Geisteswissenschaftler, Medienprofis und Musikmanager treffen in Workshops, Podiumsveranstaltungen, Konzerten auf junge Stipendiaten.

 

Es stehen fünf Stipendiatenplätze zur Verfügung für den Workshop:
 

„Das Modell Romantik in der Musik“
geleitet von Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt

Im Rahmen des Graduiertenkollegs »Modell Romantik« erforscht seit 2015 eine interdisziplinäre Gruppe aus Doktorand*innen und Forscher*innen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Fortwirken der Romantik bis heute. Nicht nur auf den Gebieten der Kunst und Literatur, Religion und Lebenspraxis ist eine Aktualisierung des Romantischen zu beobachten. Auch für die Musik spielte das Romantische in ihrer Geschichte immer wieder eine zentrale Rolle. Romantik wird demnach nicht als eine abgeschlossene Historische Epoche oder gar als konsistenter kompositorischer Stil oder das Bedienen bestimmter romantischer Topoi verstanden. Es gilt vielmehr, die Romantik als ästhetische Denkform zu begreifen, die sich in den Dekaden um 1800 modellhaft ausprägte und seitdem in der Musik fortlebt. Romantisches Komponieren wird somit zu einer möglichen Form (neben anderen) der künstlerischen Welthaltung und -deutung des post-aufklärerischen Zeitalters.

Der Workshop möchte in exemplarischen Analysen einer besonders als »romantisch« etikettierten Gattung nahekommen und diese auf ihre Modellierung und Aktualisierung des Romantischen befragen: das Lied bzw. den Song. Dabei stehen in einem ersten Teil neben ›Klassikern‹ des romantischen Liedes (»Gretchen am Spinnrade« von Schubert und »Mondnacht« von Robert Schumann) vor allem ausgewählte späte Lieder von Mozart im Zentrum (u. a. »Abendempfindung«), um diese auf ihre mögliche Teilhabe an einer frühromantischen Ästhetik zu prüfen. Ein zweiter Teil wird sich modernen Songs widmen, die ihrerseits ein Modell Romantik ausprägen (»All along the watchtower« von Bob Dylan, »Pure Vernunft darf niemals siegen« von Tocotronic usw.). Ziel des Workshops ist ein ebenso breites wie tiefes Verständnis der musikalischen Romantik bis heute sowie ein Zugewinn an analytischer Souveränität im Umgang mit einem bislang schwer greifbaren musikalischen Etikett.

Sie erarbeiten präsentationsfähige Ergebnisse in Ihrer Sektion, vernetzen sich mit Teilnehmern anderer Disziplinen und profitieren von Begegnungen mit international renommierten Persönlich­keiten.

Interesse geweckt?
Dann senden Sie Ihre Vita und ein 250-400 Wörter Exposee, was Sie an musikalischer Romantik interessiert, bis Donnerstag, 28. Februar 2019 an

Katrin Link, presse@mozartfest.de
0931/37 23 37

Wir freuen uns auf Sie!

 

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